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JUSOS News
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Donnerstag, 27. Mai 2010 |
Am 5. Juni startet die Stadtrallye zum zwölften Mal / Motto ist
diesmal "Helfen in Not"
Altenburg. Viele Köche verderben in diesem Fall ganz und gar nicht den Brei. Im Gegenteil. Ohne die tatkräftige Hilfe einer immer größer werdenden Schar von freiwilligen Helfern wäre die Organisation der einst vom Rotary Club ins Leben gerufenen Stadtrallye zu Fuß gar nicht bewältigen.
Bereits zum zwölften Mal findet sie in diesem Jahr statt und soll am 5. Juni wieder junge Leute im Alter zwischen neun und 19 animieren, ihre Heimatstadt auf gar ungewöhnliche Weise kennenzulernen.
Die Rallye steht diesmal unter dem Motto "Helfen in Not", informiert Cheforganisator Jens Daniel. Krankenhaus, Psychiatrie, Polizei, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Sanitätshaus und Johanniter Unfallhilfe konnten beispielsweise passend zu diesem Thema gewonnen werden, als Station zur Verfügung zu stehen. Bekanntlich müssen die am Start bunt zusammengewürfelten Mannschaften dort ganz unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Diesmal müssen die Mädchen und Jungen unter anderem ihr Können im Bettenbeziehen, bei der Rettung und Bergung von Verletzten, beim Bauen von Tragen oder im Fertigstellen von Gussformen für orthopädisches Schuhwerk unter Beweis stellen. Mit dabei sind außerdem das Studio Bildende Kunst vom Lindenau-Museum, die Regenbogenschule, der Verein Aqua Fun Wintersdorf, die Evangelische Lukas-Stiftung und die Pfadfinder. Insgesamt zehn, über die ganze Stadt verstreute Stationen müssen gefunden werden.
"Weil die Wege diesmal besonders weit sind, hat uns die Thüsac eigens einen Shuttlebus zur Verfügung gestellt, um die zu Fuß zu bewältigenden Kilometer in vertretbaren Grenzen zu halten", so Jens Daniel. Aber natürlich können auch alle Stadtbuslinien mit den gelben T-Shirts, dem Erkennungszeichen der Rallyeteilnehmer, kostenlos genutzt werden.
Los geht's am 5. Juni um 11 Uhr vor dem Landestheater. Dort werden die Mannschaften zusammengestellt, T-Shirts, Lunchpakete und die Umschläge mit dem ersten Ziel verteilt. Nur briefmarkengroße Fotos zeigen jeweils das Gebäude, das man finden muss. "Es wird also eine echte Schnipseljagd", lacht Jens Daniel.
Gegen 17 Uhr werden die Teams am Theater zurückerwartet, wo dann die Sieger geehrt werden und die große Abschlussparty steigt. Für Essen und Getränke sowie Musik ist auf jeden Fall gesorgt, versprechen die Organisatoren. Nur hoffen können sie allerdings auf schönes Wetter und eine möglichst große, unternehmungslustige Teilnehmerschar. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Ellen Paul
Artikel aus der OVZ vom 21.05.2010
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8. Mai: Konflikt- und Krisenregionen der Welt im Blickpunkt |
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Mittwoch, 5. Mai 2010 |
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Die Friedensgruppe der
evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Altenburg, der Kommunalpolitische
Ring Altenburger Land (KORA) und das Evangelisch-Lutherische
Magdalenenstift veranstalten am 8. Mai 2010 eine Gedenkveranstaltung zum
65. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus und der Beendigung
des Zweiten Weltkriegs. Der „Tag der Befreiung“ soll aber auch den Fokus
auf aktuelle Krisen- und Konfliktregionen der Welt richten.
Ab
20 Uhr soll in der Stiftskirche des Magdalenenstifts, Stiftsgraben 20,
in Altenburg dabei in Zusammenarbeit mit dem Landeskirchlichen
Beauftragten für Friedensarbeit der Evangelischen Kirche
Mitteldeutschlands (EKM) der Film „Willkommen zu Hause“ gezeigt werden.
Er handelt von einem Bundeswehrsoldaten, der nach einem
Afghanistan-Einsatz schwer traumatisiert nach Hause zurück kehrt und
sich in seiner Heimat und seinem Leben nicht mehr zurechtfindet.
Die Organisatoren
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Jusos setzen Ostertradition auch unter dem neuen Vorstand erfolgreich fort |
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Mittwoch, 7. April 2010 |
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Wie in den vergangenen Jahren auch, verteilten die jungen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten des Altenburger Landes (Jusos) am vergangenen Samstag kleine Osterüberraschungen an die Altenburger Bürgerinnen und Bürger.
Bei der Verteilung von Ostereiern und Frühjahrspflanzen kamen Sie ins Gespräch mit Besuchern auf dem Altenburger Markt und konnten sich über das kommunalpolitische Geschehen austauschen. Zu vielen kommunalen Themen konnten die Kreistags- und Stadtratsmitglieder Auskunft und ausführliche Informationen geben. „Der Andrang an unserem Osterstand hat gezeigt, wie wichtig es ist, in der Öffentlichkeit präsent zu sein und so Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern zu halten. Allein an diesem Tag wurden etliche Fragen z.B. zum Flugplatz an uns herangetragen, die wir beantworten oder doch zumindest mitnehmen konnten“, äußert sich die neue Juso-Kreisvorsitzende, die Altenburgerin Sylvia Schiller, abschließend dazu.
Kreisvorstand Jusos Altenburger Land
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Hahnenkämpfe statt sachlicher Debatte |
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Mittwoch, 10. März 2010 |
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Mit Verwunderung und Kopfschütteln nimmt der SPD- Ortsverein den momentanen Hahnenkampf der Kreisverbände von CDU und FDP zur Kenntnis (siehe Presseerklärungen der letzten Tage zum Thema Flugplatz).Geht es den beiden Parteien doch anscheinend nur darum, wer am lautesten auf den Altenburger Oberbürgermeister einschlägt. Dabei hat sich insbesondere in der letzten Stadtratssitzung gerade die CDU-Stadtratsfraktion mit ihrem Antrag auf Beendigung der Debatte einer sachlichen Diskussion um die Zukunft des Flugplatzes entzogen.
Darüber hinaus wurde in den letzten Wochen deutlich, dass es mittlerweile eine schlechte Tradition geworden ist, dass Kreistagsfraktionen Entscheidungen der selbständigen Stadträte öffentlich kommentieren. Konstruktives lassen die Kreistagsfraktionen von CDU und FDP jedoch gänzlich vermissen. Wie lässt sich sonst die Abwesenheit von CDU und FDP bei einem Bürgerforum zur Zukunft des Flugplatzes in der letzten Woche in Starkenberg erklären? Auch hier bestand die Möglichkeit, öffentlich seine Position zu vertreten und mit anderen in einen sachlichen Meinungsaustausch zu kommen.
Neben dem Landrat und dem Oberbürgermeister haben sich u.a. der Geschäftsführer der FAN, der Wirtschaftsförderer der Stadt Meerane sowie BVMW-Kreisvorsitzender Dr. Schlütter an der Diskussion beteiligt. Seitens der SPD haben sich Kreis- und Stadträte sowie der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Norman Müller in die Debatte eingebracht.
Stadtratsmitglied Torsten Rist begrüßt die Ausführungen von Hartmut Brühl, Wirtschaftsförderer der Stadt Meerane, „dass kommunale Träger nicht allein Gesellschafter der FAN sein können“. Dies bestätigten alle Teilnehmer des Podiums. Vor diesem Hintergrund erneuerten die Podiumsgäste die Forderung an den Freistaat, Finanzmittel zur Verfügung zu stellen. Umso verwunderlicher ist daher die spätere Aussage des Landrats in der Diskussion, dass der Freistaat „der unzuverlässigste Partner“ für den Flugplatz sei. Rydzewski wollte dies auch auf die direkte Nachfrage von Kreisrat Christian Repkewitz, ob derartige öffentliche Äußerungen nicht hinderlich für eine Verhandlung mit dem Freistaat seien, nicht zurücknehmen. „Es bleibt zu hoffen, dass man sich endlich einer sachlichen Diskussion um die Zukunft des Flugplatzes stellt und vor allem gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern transparent darstellt, wie viele Gelder wofür an Ryanair oder ihr nahe stehende Unternehmen fließen. Dies scheint vor allem vor dem Hintergrund geboten, da sich die kommunale Finanzsituation immer dramatischer darstellt“, so Norman Müller, Vizechef der Altenburger SPD.
Ortsvereinsvorstand SPD-Altenburg
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Landrat Rydzewski: Freistaat unzuverlässigster Partner |
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Dienstag, 9. März 2010 |
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Am vergangenen Donnerstag fand auf Einladung der OTZ in Starkenberg ein Forum zur Zukunft des Flugplatzes statt, dem ich beigewohnt habe. Dabei waren sich am Anfang alle Podiumsgäste (auch der Landrat) einig, dass ein Einstieg oder zumindest eine finanzielle Unterstützung seitens des Freistaats Thüringen erforderlich ist.
Um so verwunderlicher war die spätere Aussage des Landrats Sieghardt Rydzewski, dass der Freistaat "der unzuverlässigste Partner" sei, den man sich wünschen kann und er lieber mit einem privaten Investor arbeiten würde. Meine Nachfrage, ob eine solche Äußerung in öffentlicher Diskussion nicht hinderlich für eventuelle Verhandlungen mit dem Freistaat sei, quittierte der Aufsichtsratsvorsitzende der FAN GmbH mit der Gegenfrage, ob die Nichteinhaltung von Zusagen seitens des Freistaats förderlich für den Flugplatz sind. Eine Antwort auf meine Frage jedenfalls blieb mir der Landrat schuldig.
Leider wurde das Zitat von Herrn Rydzewski nicht veröffentlicht, dafür war vom Landrat in der OTZ Folgendes zu lesen: "Landrat Sieghardt Rydzewski (parteilos): ... Ohne politischen und öffentlichen Druck geht es nicht. In Richtung Erfurt hilft nur Geschlossenheit." Es erscheint schon etwas seltsam, wenn man Geschlossenheit einfordert und dann selbst den gewollten Geldgeber oder gar Mitgesellschafter als unzuverlässig bezeichnet.
Natürlich liegt es mir fern, die Nichteinhaltung von Zahlungszusagen (..., die ich auch nur durch öffentliche Verlautbarungen kenne,...) seitens des Freistaats zu entschuldigen, aber es gehört nicht viel dazu, um zu verstehen, dass man nicht jemanden öffentlich diskreditiert, der eigentlich für die Zukunft des Flugplatzes gebraucht wird. Nur um es klarzustellen: Auch ich denke, dass der Freistaat benötigt wird, wenn man über die Zukunft des Flugplatzes (egal in welcher Konstellation) nachdenkt. Ich jedenfalls glaube, dass es neben einem starken Partner in der Gesellschaft vor allem neue Ansätze für eine betriebswirtschaftliche(re) Betrachtung des Flugplatzes bedarf. Sich allein auf den Low-Cost-Sektor zu verlassen, halte ich persönlich für falsch.
Christian Repkewitz
Kreistagsmitglied
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